Darf man Fotos und Videos machen?

bullet Der Gottesdienst ist ein Ereignis, das man mit dem Herzen erleben und mit seinen Gedanken verfolgen soll. Alles, was ablenkt, muss vermieden werden. Gottesdienstbesucher haben ein Recht auf einen ungestörten Gottesdienst. Außerdem sind alle Traugottesdienste öffentliche Gottesdienste und keine Privat-Gottesdienste. 
bulletHeutzutage, da wir aus dem Fernseher nur kurze Schnitte, grelle Bilder und laute Töne gewöhnt sind, fällt es vielen Menschen schwer, einem Gottesdienst innerlich zu folgen. Besinnliche Musik, sorgfältig gesprochene Worte und Zeit zum Denken werden von vielen Menschen als langweilig empfunden. Dass solche Lang-weiligkeit im Sinne von Zeit haben (eine lange Weile für Gott) durchaus etwas Positives ist, wird nur noch von den Wenigsten verstanden. 
        
bulletDer Kirchenvorstand der St.-Johannis-Gemeinde hat zum Schutze unserer Gottesdienste  entschieden, dass während des Gottesdienstes nicht beliebig viele Fotoaufnahmen gemacht werden sollen. Fotografierende Gäste oder professionelle Fotografen lenken ab und zerstören die geistliche Spannung, die sich in einem Gottesdienst aufbauen und entwickeln kann.  
bulletNatürlich haben Brautpaare aber auch das Recht, ein Foto als Erinnerung zu haben. Deshalb gilt folgende Regelung:

Fotografieren ist erlaubt:

1) Vor der Kirche und während des Einzuges

2) Wenn die Ringe getauscht werden

3) Während des Auszuges

4) Nach dem Gottesdienst vor dem Altar.

 

Videoaufnahmen

können von einer der Emporen aus aufgenommen werden. Dazu wird die Kamera auf ein Stativ gestellt und während des Gottesdienstes nicht bewegt oder bedient. Zusätzliche Beleuchtungen sind nicht erlaubt.   

 

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Lüchow (Wendland)