Darf man Musik machen, 
die Musik mit aussuchen 
und ggf. CD's abspielen?

bulletSofern der Charakter einer christlichen Gottesdienstfeier nicht in Frage gestellt wird, dürfen Brautleute die Musik im Gottesdienst mit auswählen. Musikalische Beiträge von begabten Freundinnen und Freunden, Bekannten oder Familienangehörigen sind immer willkommen. Wenn die Qualität des Beitrages einer gottesdienstlichen Feier sowohl im Hinblick auf Inhalt und Form dem Gottesdienst angemessen ist, kann Musik aus den unterschiedlichen Fächern den Gottesdienst bereichern: moderne oder klassische Musik, geistliche Musik, anspruchsvolle Popmusik. Allerdings: das Abspielen von CD's und anderen elektronischen Tonträgern als Ersatz für Gesang oder Orgelmusik ist nicht gestattet
bulletIm Traugespräch kommen das Paar und der Pastor über die zu singenden Gesangbuchlieder besser ins Gespräch, wenn die Brautleute schon eine Vorstellung davon haben, welche Lieder gesungen werden könnten. Lieder für den Traugottesdienst finden sich im neuen Evangelischen Gesangbuch (seit 1994). 
bulletDer Gottesdienst ist eine Gottesdienstfeier für Menschen von heute. Es schadet sicher nichts, wenn man Mutter oder Großmutter einmal fragt, wie es früher gewesen ist und welche Lieder z.B. damals gesungen hat. Nur sollten sich Brautleute von heute  durch das, was in der Familie noch in Erinnerung ist, nicht all zu sehr festlegen lassen. Themen, Empfindungen und Gestaltungselemente haben sich verändert.
bulletUnsere Traugottesdienste sind keine Museumsstücke, die nicht berührt werden dürfen! Im Gegenteil: gemeinsam mit dem Pastor dürfen alle Teile des Gottesdienstes genau betrachtet und in die Hand genommen werden. So kann eine gottesdienstliche Feier entstehen, die auch für Menschen von heute angemessen ist.   

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Lüchow (Wendland)