Es kommt ein Schiff geladen!
Familiengottesdienst zum 1. Advent

"Es kommt ein Schiff geladen..."
zu meditativen Tönen der Orgel schiebt sich ein Schiff auf die Leinwand. Welche Gefühle haben wir, wenn wir Schiffe ziehen oder kommen sehen? Erwartung? Sehnsucht? Gespannte Aufmerksamkeit? Früher wurden Schiffen in den Häfenfreudig begrüßt. Aus welchem Land kommen sie? Welche Fracht tragen sie?

Die "teure Last" - Jesus Christus. Er bringt Gerechtigkeit, Frieden, Heilung und Hoffnung. Wissen wir diese Fracht heute zu schätzen? Fragen wir die, die unter Ungerechtigkeit und Krieg, unter Hoffnungslosigkeit und Krankheit zu leiden haben.

Christinnen und Christen warten nicht nur auf Schiffe, die teure Lasten bringen. Sie bauen auch solche Schiffe und schicken sie in die Welt zu denen, die auf Gerechtigkeit, Frieden und Heilung warten. 
Lange wurde in der Sankt-Johannis-Kirche nicht mehr so fröhlich gehämmert, geschnitten und "getackert". Viele Schiffe wurden gebaut. 

Mama und Papa werfen sich ordentlich ins Zeug. Schließlich soll das Schiff ja auch seetüchtig sein und Wellen und Sturm trotzen.

Sehr stattlich, das Schiff. Und mit dieser Fracht lassen sich Adventswochen gut gestalten. Es sind Geschichten aus der Bibel zur Ankunft Jesu Christi. Je eine Geschichte für einen Adventssonntag zu Heilung, Hoffnung, Gerechtigkeit und Frieden.

Dann wurde Abendmahl gefeiert. Eltern, Kinder, Großeltern und Mitarbeiter ließen sich zusagen, dass Gott gegenwärtig ist und wir beides können: teure Fracht nehmen und davon leben und teure Fracht verschenken im Namen Gottes..

Allen Mitarbeiterinnen der Vorbereitungsgruppe und allen Familien ein großes Dankeschön für den schönen Gottesdienst und eine gesegnete Adventszeit.